BRAND PORTRAIT / Die veganen Nagellacke von Nailberry

BRAND PORTRAIT / Die veganen Nagellacke von Nailberry

Saubere, grüne Kosmetik ist das Trendthema der Stunde, denn immer mehr Menschen wünschen sich Hautpflege- und Make-up-Produkte, die weniger Verpackungsmüll verursachen, mehr Nachhaltigkeit ins Badezimmer bringen und vor allem ohne umstrittene Inhaltsstoffe auskommen. Doch gibt es da noch so einiges an Nachholbedarf, vor allem im Hinblick auf einen ganz besonderen Beauty-Favoriten ... Der kommt sehr häufig zum Einsatz, enthält jedoch in der Regel giftige Substanzen, die unserer Gesundheit ernsthaft schaden können – der klassische Nagellack! Wir erklären, was diesen so problematisch macht und stellen dir die vegane sowie non-toxische Alternative von unserem neuen Label Nailberry vor.

Beauty-Exkurs: Diese Substanzen machen Nagellack so gefährlich

Statistiken zeigen, dass mehr als 13 Millionen Frauen in Deutschland einmal pro Woche Nagellack verwenden. Was die meisten allerdings nicht wissen: In den hübschen Farben zwischen Bordeaux, Flieder und Nude verstecken sich eine Reihe an giftigen Substanzen, die beim Auftragen eingeatmet, von Nagel und Haut absorbiert und so nachweislich in unseren Organismus gelangen und unserer Gesundheit schaden können.

Das wird spätestens dann klar, wenn man sich bewusst macht, dass Nagellack in den 30er-Jahren auf Basis von Autolack entwickelt wurde. Bis heute enthalten herkömmliche Produkte Inhaltsstoffe, die wir wohl eher mit einer Autowerkstatt als mit unserer Beauty-Routine verbinden würden. Dazu gehören zum Beispiel folgende umstrittene Substanzen: 

  • Formaldehyd – ist eine gasförmig chemische Verbindung, die in so gut wie jedem klassischen Nagellack zu finden ist, allerdings auch für Kleber, Flammschutzmittel und vieles mehr zum Einsatz kommt. Die Dämpfe von Formaldehyd gelten als krebserregend, können die Schleimhäute beim Einatmen reizen und kurzfristig zu Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit führen sowie Allergien und Hautreizungen auslösen.
  • Toluol – ist ein Lösungsmittel, das auch in Benzin zu finden ist und Entzündungen verursacht.
  • Dibutylphthalat (DBP) – gehört zu den Weichmachern und kann beim Einatmen eine Gefahr für die Gesundheit sein. Die EU stuft DBP etwa als fortpflanzungsgefährdend ein.
  • Triphenylphosphat – ist ebenfalls ein Weichmacher und kann unseren Stoffwechsel sowie Hormonhaushalt negativ beeinflussen.  

Maniküre ohne Giftstoffe: Non-toxischer Nagellack von Nailberry

Die Nagellacke der Londoner Brand Nailberry sind unsere Newcomer im Capricorn Store und die Alternative für alle Lack-Liebhaberinnen, die ihre Nägel zukünftig ohne Schadstoffe lackieren möchten. Das Unternehmen startete 2012 als Nail-Bar im Londoner Nobel-Stadtteil Chelsea und ist heute zu dem Experten schlechthin für cleanen, umweltfreundlichen sowie veganen Nagellack avanciert. Nach dem Motto „colour your nails healthy“ („lackiere deine Nägel gesund“) basieren die Formeln des Lacks auf innovativen Wirkstoffen, die Nägel sowie Gesundheit schonen. Hier folgen 5 Gründe, warum wir nicht mehr ohne dem Nagellack von Nailberry können:        

1. Non-toxisch: Nailberry Lacke sind 12-free und atmungsaktiv

Nailberry ist „12-free“ – was bedeutet, dass das Label auf zwölf der gängigen Schadstoffe wie Formaldehyd, DBP, Phthalate, Alkohol oder Toluol verzichtet. Die Lacke sind damit clean und unbedenklich. Und: Die Formeln von Nailberry schützen nicht nur die Gesundheit, sondern auch unsere Nägel. Die Farben sind atmungsaktiv, sauerstoffhaltig und wasserdurchlässig. Der natürliche Nagel trocknet so auch bei häufigem Lackieren nicht aus, bleibt gesund und bricht weniger schnell ab.  

2. Nailberry Nagellack ist vegan und cruelty-free

Die Farben von Nailberry wurden ohne Tierversuche hergestellt und sind komplett vegan. Doch Moment mal – warum sollte ein Nagellack nicht vegan sein?! Ganz einfach: Der Farbstoff Karmin, der in sämtlichen Rot-Nuancen (übrigens auch bei Lippenstiften!) zu finden ist, wird bis heute durch das Auskochen von Schildläusen gewonnen. Guanin ist hingegen ein schillerndes Pigment, das in Metallic- und Glitzer-Nuancen zu finden ist und aus Fischschuppen hergestellt wird. Klingt schaurig? Ist es auch – deshalb switchen wir zukünftig zu den Nagellacken von Nailberry, die ohne diese tierischen Rohstoffe auskommen.

3. Einfache Anwendung

Nicht nur die Fakten der Nailberry Lacke sind überzeugend. Auch in der Praxis können diese punkten. Wir haben uns natürlich bereits durch sämtliche Nuancen getestet und können bestätigen, dass sich die Lacke einfach auf- sowie abtragen lassen. Die Farben können dank des etwas breiteren Pinsels super verteilt werden, decken bereits bei der ersten Schicht, trocknen rasch und können mit klassischem Nagellackentferner ruckzuck abgemacht werden.

4. Farben-Liebe

Zwischen "Love Me Tender", "Cherry Cherie" und "Cocoa Cabana" – die Nagellack-Farben von Nailberry tragen nicht nur verspielte Namen, sondern sehen auch unglaublich schön aus – im Flakon sowie auf den Nägeln. Während viele vegane, cleane Nagellacke nämlich etwas wässrig sind, sind die Premium-Farben von Nailberry perfekt deckend, intensiv und elegant glänzend – und damit durchaus eine Alternative zu Shellac. Wer es ein wenig dezenter mag, kann sich auch für eine der Farben mit Semi-Opaque-Finish entscheiden (z.B. "Kindness" oder "Pink Guava"), die dem Nagel nur einen zarten Hauch Farbe verleihen. Und übrigens: Auch Promis sind Fans von Nailberry. Die fuchsiafarbene Nuance "Fashionista" soll etwa der Favorit der amerikanischen Star-Designerin Anine Bing sein!

5. Perfekte Haltbarkeit

Klar, die Haltbarkeit von Nagellack ist limitiert, doch die Farben von Nailberry haben eine außergewöhnlich gute Qualität. Diese halten sich besonders lange auf den Nägeln ohne abzusplittern – und das in unserem Test sogar ohne Unterlack. So kann man die frische Maniküre für mehrere Tage und ohne Makel bewundern. Base- und Topcoat der Marke pflegen zudem und verlängern die Haltbarkeit natürlich. Wir wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren!  

Unsere Auswahl an veganen und non-toxischen Nagellacken von Nailberry findet ihr hier!

- Text von Lena Grausgruber -